Der Eiförmige: „Die Badende“

Die Badende, Autor: Elias Axt, fotografiert am 11.08.2022

Aussehen, Standort und Funktion

Der Brunnen, der auch als „Die Badende“ bekannt ist, wurde am 30. August 1985 auf dem Gelände der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar eingeweiht. Dieser Brunnen ist eine 1,4 Tonnen schwere eiförmige Skulptur, die eine nackte Mädchengestalt beim Baden darstellt. Sie besteht aus Carrara-Marmor und ist 1,26 m hoch mit einem Durchmesser von 0,79 m. Das Wasser fließt aus der Skulptur in ein kreisrundes, flaches und gewölbtes Becken aus Pflastersteinen. Dieser Zierbrunnen wurde 1983 von Hubert Schiefelbein geschaffen und befindet sich auf dem Universitäts-Campus der Bauhaus-Universität in Weimar, genauer gesagt in einem Innenhof nahe der Mensa am Park in der Marienstraße 13-15.

Die Gestaltung des Brunnenplatzes

Der Brunnen steht in einem Platz, der mit Pflastersteinen belegt ist und sich kreisrund um den Brunnen erstreckt, was die Wirkung des Brunnens verstärkt. Die Skulptur selbst ist mittig auf einem Rohr installiert und erweckt den Eindruck, als würde die Skulptur förmlich schweben.

Der Spitzname des Brunnens und Restaurierung

Aufgrund der Ei-förmigen Form der Badenden erhielt der Brunnen den humorvollen Spitznamen „Ei-Brunnen“ von den Studenten. Im Jahr 2015 wurde diese Skulptur restauriert, um ihre Schönheit und Funktionalität zu bewahren.

Einordnung

Das auffällige Design und schwer zu erkennende Muster, welches zum Nachdenken anregt, passt gut in die Epoche der Post-Moderne. Die eigenwillige Form und der Standort im Hof der Bauhaus-Universität betont ebenfalls die Epoche.